Der zweite Teil unseres Berichtes vom 24h-Rennen am Nürburgring und unserem Volvo S40 vom Team HEICO SPORTIV. Wir waren natürlich nicht nur am Start, sondern haben auch die teilweise schwer zugänglichen Teile des Nürburgrings erforscht. Hier unser Expeditionstagebuch.

Das Leben tobt rund um den Ring, wir haben testweise mitgetobt.

Zu Fuß, mit dem Motorrad oder per Helicopter, aber auf gar keinen Fall sollte man sich rund um den Nürburgring mit dem Auto bewegen.
Der Begriff “die grüne Hölle” entpuppte sich als treffender Ausdruck, besser wäre nur “die grüne Parkplatzhölle” gewesen. Alle Plätze rund um die Strecke waren restlos überfüllt und an den Straßenrändern parkten die Leute abenteuerlich. Nach etwa zweistündiger Suche fanden wir dann endlich einen freien Platz. Jetzt schnell raus und ab zur Schikane “Schwalbenschwanz”.

Hierzulande würde man bei so einem Anblick besorgt anhalten und nach Verletzten fragen. In der Eifel ist Parken im Straßengraben jedoch nix besonderes.

Und immer wieder Perlen am Wegesrand: Hier ein VW Karmann Ghia Typ 34. Lecker!
Die Wege zu den beliebten Schikanen der grünen Hölle führen zumeist über schlammige Feldwege. Meist schon von weitem erkennt man die Plätze an den dicht gedrängten Fanlagern. Wir schalten wieder in den Bilderbuchmodus und lassen die Aufnahmen für sich sprechen, die wir bei unserem Trip gemacht haben.

Fanlager an der Schikane “Schwalbenschwanz” des Nürburgringes in leichter Abendröte.

Etwas weiter steht man dann direkt an der Strecke, wo tausende Fans die vorbeiziehenden Rennwagen anfeuern.

motoGiveaways für die Fans am Zaun.

Der Weg um die Strecke ist besonders nach den eifeltypisch heftigen Regengüssen recht abenteuerlich.

Zuhause ist wo Dein Lagerfeuer steht!

Mit Anlauf knallen die 24h-Renner in die Senke direkt an den campenden Zuschauern vorbei.

Auf der einen Seite Rennzirkus, auf der anderen Seite geht es über Trampelpfade zu den Camps der Fans.

Auf der Suche nach der besten Aussicht ist den Fans kein Mittel zu aufwendig, wie hier die zweistöckige Aussichtsplattform.

Rennbetrieb: Bei 222 gestarteten Fahrzeugen wird es trotz fast 30km Strecke nie langweilig.

Geben ist seeliger als nehmen, auch wir freuen uns über Geschenke!

Das wichtigste bei Freizeit in der Natur: Viel trinken!

Bei einsetzender Dämmerung werden zahlreiche Lagerfeuer entzündet.
Selbstverständlich gibt es auch hierzu motoTV Bewegtbilder:
Wir blieben noch bis spät in der Nacht an der Strecke, die erdig-heimelige Atmosphäre fanden wir fast besser als das Feeling in der Boxengasse.
Tags darauf hieß es nach dem letzten Katerfrühstück aufbrechen, vorher stand natürlich noch ein Abstecher zum Nürburgring an, wo wir durch die HEICO SPORTIV Box nochmal Rennluft schnupperten.

Blechschäden: Vorzeitiges Rennaus für diesen BMW, die Strecke war gerade nachts bei dichtem Nebel sehr gefährlich.
Dort erfuhren wir, dass unser Volvo am Abend wegen eines Defektes leider mehrmals zu Zwangsaufenthalten in der Box verdonnert wurde, zum Ende des Rennens selbiges jedoch von hinten aufräumte, ergatterte letztendlich Platz 157 in der Liste der gewerteten Starter.

Entspannte Gesichter beim Team HEICO SPORTIV trotz einiger Probleme im Rennen.

Regenreifen oder Rennslicks? Bei dem wechselhaften Wetter in der Eifel lagen die Regengummis immer griffbereit.
Das Rennen selbst war früh morgens wegen dichten Nebels abgebrochen worden und pausierte bis etwa halb zehn Uhr. In der Box herrschte aufgeregtes Treiben, ständig kamen Wagen zum Service in die Box und man musste schon aufpassen, nicht unter die Slicks zu geraten. Hier mal ein Boxenstopp in Bewegtbildern festgehalten:
Als Sieger des diesjährigen 24h-Rennens ging übrigens der brutale Porsche 911 GT3 RSR 112 vom Team Manthey Racing GmbH hervor, während wir schon im Stau Richtung Heimat standen. Ein großartiges Wochenende am Nürburgring, wir haben Blut geleckt!























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